Wie können wir schneller, effizienter und nachhaltiger bauen? Welche Potenziale bieten digitale Lösungen, innovative Baustoffe und neue Bauweisen? Und wie schaffen wir es, dass ein Eigenheim auch für die Mitte der Gesellschaft erschwinglich bleibt? All diese Fragen standen bei der diesjährigen Sommerlounge der AG Junge Gruppe im Mittelpunkt. „Build in Bavaria“ lautete das Motto.
Nach Grußworten des neuen Vorsitzenden der Jungen Gruppe Daniel Artmann und des Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek stand eine Paneldiskussion mit Expertinnen und Experten im Mittelpunkt, die aus unterschiedlichen Perspektiven an der Zukunft des Bauens arbeiten.
Maximilian Böltl diskutierte mit Indra Stachowski, Immobilienfinanzierungen, UniCredit Bank, Prof. Dr. Karin Schmid, Professorin für Städtebau und Gebäudelehre an der Hochschule München, Lorin Rüttger, Architektin und Geschäftsführerin der Rüttger Gruppe und Raffael Diepold, Bauingenieur und Geschäftsführer Diepold GmbH und Co. Bauunternehmung KG über die zentralen Themen der Branche: Von digitalen Lösungen in der Bauwirtschaft über innovative Konzepte für den Umgang mit dem Gebäudebestand bis hin zu den Herausforderungen der Projektentwicklung und Bauausführung.
Die gerade beschlossenen Modernisierungsgesetze wurden dabei sehr positiv bewertet. Vollkommen einig waren sich die Gäste bei den Themen Planbarkeit, Rechtssicherheit und Bürokratieabbau: „Wir müssen die Wirtschaftlichkeit wieder herstellen“, lautete der Tenor für eine erfolgreiche Zukunft des Bauens im Freistaat.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder nahm sich abschließend für ein Grußwort Zeit und auch die offizielle Staffelstabübergabe für den Vorsitz der Jungen Gruppe von Maximilian Böltl an Daniel Artmann durfte nicht fehlen, bevor die rund 550 Gäste den Sommerabend auf den Arkaden des Landtags ausklingen ließen.
